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Eine Seite über den Handball-Sport in Deutschland

Der Handball-Sport erfreut sich nicht nur weltweit immer größerer Beliebtheit, sondern gerade in Deutschland ist der Handball die Nummer 2 unter den beliebtesten Sportarten, gleich hinter dem Volkssport Fußball. Nicht umsonst zählt die Handball-Bundesliga als stärkste Liga der Welt und auch die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat schon für einige große Momente in der deutschen Handball-Geschichte gesorgt.

Die Grundzüge des Handballsports

Handball wird im Regelfall in der Halle gespielt und hierbei treten zwei Teams gegeneinander an. Beide Mannschaften schicken dabei sechs Feldspieler und einen Torwart auf das "Parkett". Ziel ist es den Handball öfter ins gegnerische Tor zu werfen, als es der Gegner beim eigenen Tor macht. Die Spielzeit beträgt zweimal 30 Minuten und am Ende gewinnt das Team, das nach Ablauf der regulären Spielzeit mehr Treffer erzielt hat

Die oben erwähnte Spielzeit gilt für "Herren- bzw. Seniorenmannschaften". Bei Jugendmannschaften wird oftmals mit einer verkürzten Spielzeit gespielt.

Wie auch schon vorher erwähnt, wird Handball im Normalfall in der Halle gespielt, aber es gibt noch zwei weitere Varianten, nämlich den Feld- und Beachhandball. An dieser Stelle muss allerdings klar erwähnt werden, dass diese beiden Varianten, in Sachen Beliebtheit und Professionalität, nicht mit dem Hallenhandball konkurrieren können.

Einheitliche Maße

Im Gegensatz zum Fußball-Sport, bei dem die Spielfeldgröße sehr oft variiert, da sie nicht auf einen Maßstab festgelegt ist, sondern verschiedene festgeschriebene Maße zur Auswahl stehen, besitzt die Spielfläche beim Handballsport immer die gleiche Größe. Es ist 40 Meter lang und 20 Meter breit und weißt die Form eines Rechtsecks auf. Hier gibt es auch eine Art "Strafraum", der beim Handball Torraum genannt wird. Allerdings gibt es hier auch wieder einen Unterschied zu dem Strafraum beim Fußball. Dort dürfen auch die Feldspieler in den Strafraum eindringen, aber beim Handball ist dieser Torraum für die Feldspieler tabu. Dieser Torraum besitzt einen Radius von sechs Metern und wird aus zwei Viertelkreisen gebildet.

Ein weiterer Unterschied zu vielen anderen Mannschaftssportarten sind die fliegenden Wechsel. Im Handball darf beliebig gewechselt werden, deshalb stehen im Angriff oftmals andere Spieler auf dem Feld, als das in der Verteidigung der Fall ist, aber es darf nicht an jeder Stelle des Feldes gewechselt werden. Es gibt einen bestimmten Auswechselraum, dieser befindet sich auf der Längsseite der Spielfläche und jede Mannschaft verfügt über ihren eigenen. Beim Handball gibt es zudem gleich zwei Schiedsrichter, die das Spielgeschehen beobachten und lenken.

Die Geschichte des Handballsports

Der Handballsport entwickelte sich zwischen dem 19.und dem 20. Jahrhundert. Zwar gab es schon in der Antike "Varianten" des Handballsports, die damals praktiziert wurden, aber diese hatten noch nicht viel mit dem Handball zu tun, der heute bekannt ist. Der heutige Handballsport entwickelte sich aus verschiedenen Ballspielen. Hier sind Korbball, Turmball oder auch Netzball zu nennen.

Ein Däne war es dann, der im Jahr 1906 die ersten offiziellen Regeln niederschrieb. Damals war es noch ein anderes Spiel als heute, da der Handball maximal drei Sekunden gehalten werden und der ballführende Spieler nicht laufen durfte.

Das Geburtsjahr des Handballsports war dann aber letztendlich das Jahr 1917, denn hier wurde das "Torball-Spiel", das eigentlich für Frauen konzipiert war, zum Handball umbenannt.

Ein weiteres wichtiges Datum war dann das Jahr 1925, denn hier fand das erste Handball-Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland in Halle statt. Österreich besiegte damals die deutsche Auswahl mit 6 : 3. Schon ab dem Jahr 1922 wurden die ersten deutschen Meisterschaften für den Handballsport ausgetragen, aber damals gab es zwei Verbände und bis zum Jahr 1933 auch immer zwei nationale Meister.

Nach dem Weltkrieg folgt die Umstrukturierung

Das Jahr 1949 war dann das Geburtsjahr des Deutschen Handballbundes "DHB". An dieser Stelle muss allerdings auch gesagt werden, dass zumeist Feldhandball gespielt wurde, da es zumeist natürlich an den nötigen Hallen fehlte. Gerade in Skandinavien, also in kälteren Regionen wurde Hallenhandball immer populärer, da es aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht möglich war über das ganze Jahr Feldhandball zu spielen. Das erste Länderspiel fand dann auch 1935 in Kopenhagen, zwischen Dänemark und Schweden, statt.

Handball genießt in Europa die größte Anerkennung

Zwar wird Handball auf jedem Kontinent gespielt, aber gerade in Europa erfreut sich diese Sportart größter Beliebtheit. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Olympischen Spiele oder auch die Weltmeisterschaften immer von europäischen Nationalteams gewonnen werden. Gerade in Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, den skandinavischen Ländern, Polen und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens wird Handball sehr zahlreich "betrieben".

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Staaten auch die besten Vereinsmannschaften stellen, wobei hier auch klar gesagt werden muss, dass es in den meisten der genannten Länder eine oder maximal zwei zwei Top-Mannschaften gibt, die mit den anderen Teams aus Europa konkurrieren können. In Deutschland beispielsweise ist das anders. Die Handball-Bundesliga zählt zu den stärksten Ligen der Welt und wird oft auch als die stärkste Liga bezeichnet.

Hier gibt es mehrere Teams, die sich auch auf Europas Bühne behaupten können. Wie der THW Kiel, der HSV Hamburg Handball, Füchse Berlin oder auch Flensburg-Handewitt. Der THW Kiel ist amtierender Handballmeister und gleichzeitig auch Rekordmeister in Deutschland. Auch in Europa sorgen Teams aus Deutschland für Furore. Allein Kiel gewann die Champions League 2007, 2010 und 2012.

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